12 Mrz 2008

Getting things done…

Archiv 3 Kommentare

…heisst ein mehr oder weniger populäres “wie-kriege-ich-meinen-kram-endlich-erledigt” Prinzip.

Grundsätzlich war und bin ja skeptisch gegenüber sowas – die Gefahr ist groß, sich mit allerlei Listen und Systemen zu über-organisieren. Und spätestens, wenn mit einer Liste die ordnungsgemäße Führung von Listen verwaltet wird, würde ich gerne mal wieder etwas produktiv sein.

Irgendwie ist aber mein neuer Mac schuld: Über diverse Ein-/Umsteiger- und SoftwareBlogs bin ich schließlich hier gelandet. Etliche Software-Tipps zur Office-Organisation gibt es da, aber auch – durchaus Kritisches – zu Methoden à la GTD. Empfohlen sei hier das kostenfreie deutsche E-Book Zen To Done, dass durchaus sinnvolle Tipps enthält und alles nicht ganz so ernst nimmt.

Und nachdem ich mich nun gut zwei Tage mit allerlei Tools & Programmen beschäftigt habe (kleine Übersicht an dieser Stelle), heißt mein Favorit derzeit Things. Klein, leicht, schick! Jederzeit schnell zur Hand und ebenso schnell wieder aus dem Sinn, und doch geht nichts verloren und alles läßt sich prima organisieren.

Noch nicht ganz zufriedenstellend gelöst ist die alltägliche Sammlung von mehr oder weniger (un-)strukturierten Informationen: Serveradressen, Konfigurationsdaten, Angebote, Ansprechpartner, die nur indirekt etwas mit dem Projekt zu tun haben. OmniOutliner ist ganz nett, aber haut mich nicht so richtig um. Ein echtes CRM ist overdone (und torpediert z.B. durch eigene Projekt- und ToDo-Listen mein eigenes System), ich hätte gerne etwas, wo ich Informationen aller Art (Text, Bild, Datei-Links, E-Mails, vCards) auf ähnlich einfache Weise verwalten kann. Und natürlich über Spotlight/Quicksilver suchen…

3 Kommentare to “Getting things done…”

  1. Zarola says:

    dafür hab ich Evernote (http://www.evernote.com).
    Dort kann man Schnipsel, Bilder, ganze Webseiten etc. einfach abkippen. Und es gibt auch automatische Kategoriezuweisungsmechanismen…

  2. Christian Lupp says:

    Hi Nils!
    Ich muss auch sage, dass mir Things gut gefällt … hoffe nach, dass nach dem Alpha-Release bald eine verbesserte Beta bzw. eine erste finale Version kommt ;-)

  3. Jochen says:

    Servus,

    kann GTD nur empfehlen, wenn man sich das System mal passend zurecht gelegt hat, wird man sich nicht überorganisieren.

    Wenn du GTD ausprobieren willst, solltest du so schnell wie möglich das ganze Buch durchlesen.

    GTD ist sogar recht schlank und als computeraffines Kerlchen nimmt einem der Rechner da auch viel ab. Lediglich der Wochenrückblick nervt hin und wieder.

    ZTD kenn ich nicht aber der Autor kennt ja GTD recht gut und wird die sinnvollen Sachen daraus bestimmt übernehmen. Als Tool find ich GTD-PHP ganz gut für GTD. Viel Glück

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